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mit fortführend. So lang ſie mit Saint Sue ſprach hatten ihre großen, ſchwarzen Augen auf Wilhelm, geweilt, als ob ſie ſeine Züge einer genauen Prü⸗ fung unterwerfen und dadurch ihrem Gedächtniß ein⸗ prägen wollte.
Der Marquis wandte ſich zu Wilhelm mit den Worten:
„Haben Sie gehört?— Sie gibt ganz einfach Veranlaſſung zu einem Duell zwiſchen mir und dem Herzog von*s*, und dieß mit lächelnden Lippen, als ob es ſich nur um den Austauſch eines Händedrucks zwiſchen ihm und mir handelte.“
„Manche wünſchten vielleicht, ſich durch ein Duell das Glück eines Tanzes mit Madame d'Eſtrier er⸗ kaufen zu können.“
„Sind Sie etwa einer derſelben?“ fragte der Marquis, indem er einen verſtohlenen und beinahe inquiſitoriſchen Blick auf Wilhelm warf, welcher ge⸗ laſſen erwiederte:
„Noch nicht, aber wohl möglich, wenn ich erſt gleich Ihnen dieſelbe längere Zeit kenne.“
„Ah bah, in dieſe Furie verliebt man ſich ent⸗ weder augenblicklich, oder niemals.— Schauen Sie rechts, und Sie werden etwas wirklich Schönes ſehen. Betrachten Sie die Dame in dem hellblauen Kleide.“
Wilhelm gehorchte dieſer Aufforderung.
Es war ein junges Mädchen. Daß ſie ein Mäd⸗ chen war, erkannte man an dem keuſchen und jung⸗ fräulichen Ausdruck in ihrem Angeſicht. Sie glich einer verſchämten, aber üppigen Roſenknoſpe, welche halb erfreut, halb zitternd der Königin des Tages


