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Wilhelm Stjernkrona oder Ist des Menschen Charakter sein Schicksal? : 1. Band (1863) Ist des Menschen Charakter sein Schicksal?
Entstehung
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Das Geſchwader des Admirals war in emſigſter Ausrüſtung begriffen.

Gleich bei ſeiner erſten Unterredung mit dem Admiral wurde Wilhelm über die Unmöglichkeit belehrt, bei den gegenwärtigen Umſtänden mit irgend einem Schiff zu dem Geſchwader des Grafen von Eſtaing in Nordamerika zu ſtoßen.

Die engliſche Flotte unter dem Kommando des Admirals Keppel, aus dreißig Linienſchiffen und vier Fregatten beſtehend, war von Portsmouth aus⸗ gelaufen. Ein einziges franzöſiſches Fahrzeug konnte alſo, zu dem Zwecke, die nordamerikaniſche Station zu erreichen, Breſt auf keine Weiſe verlaſſen.

Alle Schiffe, groß und klein, waren übrigens jezt nur allzu ſehr von Nöthen, denn Frankreich hatte ſich vorgenommen, den Engländern à tout prix die tödtlichſte Wunde, die ſie nur treffen konnte, beizubringen, das heißt, deren Flotten zu zerſtören;

für's Erſte die Kriegsflotte, mit welcher die

Franzoſen es jezt aufnehmen zu können glaubten, und hernach die Handelsflotte, welche um dieſe Jahreszeit ſowohl von Oſt⸗ als von Weſtindien er⸗ wartet wurde.

Ganz Breſt wimmelte von Seeleuten aller Grade und Altersſtufen, um nichts von den Tauſenden der Beſucher zu reden, die ſich hier eingefunden hatten, um zum Voraus ſich an dergloire zu erfreuen, welche die franzöſiſche Flotte in dem bevorſtehenden Kampfe einerndten ſollte. Den ganzen Tag ſah man neuausgehobene, bartloſe, junge Seeleute voller Eile um alte, erprobte, bemooste, von der tropiſchen Sonne gebräunte Burſchen herumrennen, welche lang⸗