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So war Wilhelm Stjernkrona's äußere Erſchei⸗ nung, und es läßt ſich kaum etwas Vortheilhafteres von einem zwanzigjährigen Lieutenant verlangen, ehe ein erſter Anflug von Bekümmerniß, ein Schatten von Sorge oder Schmerz, die von froher Zuverſicht und kühnem Muthe leuchtenden Züge verdüſtert hat.
Sein Inneres entſprach vollkommen ſeinem Aeußeren. Er fürchtete ſeinen Gott, ehrte ſeinen König und liebte ſein Vaterland; er hatte einen klaren und reinen Begriff von Recht und Unrecht, Gutem und Böſem.
Gleichwohl ließ ſich nicht in Abrede ziehen, daß in ſeiner Gemüthsart ein gewiſſer Hang zum Aben⸗ teuerlichen lag; dies war jedoch eine Neigung, die ſich auf die liebenswürdigſte Weiſe von der Welt zu erkennen gab. Seine Lebhaftigkeit bewegte ſich nicht auf jenen von Gewohnheit und Brauch aus⸗ getretenen Stufen, auf welchen man ſich im geſell⸗ ſchaftlichen Leben einander in lauter Gemächlichkeit zu nähern pflegt.
Er konnte nicht begreiſen, warum die Menſchen, wenn ſie ſich auf irgend eine Weiſe für einander intereſſirten, immer von Wind und Wetter zu ſprechen anfingen. Ebenſo wenig verſtand er, warum Män⸗ ner, die im gewöhnlichen Leben Alles, nur nicht blöde und fügſam waren, ſich in Gegenwart von Frauen in Schaafskleider hüllten, die ihnen ganz und gar nicht anſtanden, und aus denen gleichwohl der Wolf überall hervorſchaute.
Er vermochte ferner nicht zu faſſen, warum man nicht, um es angenehm zu haben, offen ſagen konnte, was man dachte, und hatte ſich oft verwundert ge⸗


