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II.
Ehe wir in unſerer Erzählung weiter gehen, dürfte es nöthig erſcheinen, einige Worte über un⸗ ſern Helden zu ſagen, ſo wie derſelbe war, als er voll froher und verheißungsreicher Hoffnungen Schwe⸗ den den Rücken kehrte.
Der junge kühne Seemann glaubte ſicherlich, Herr ſeines Schickſals zu ſein, und war vollkommen überzeugt, daß er und ſonſt Niemand die Richtung deſſelben zu beſtimmen hätte.— O Jugend, du Zeit des Glaubens, der Hoffnung und der Illuſionen! Das Uebermaß von Lebenskraft läßt uns unſere Stärke viel zu hoch anſchlagen, bis Erfahrung und blaſſe Wirklichkeit uns lehren, daß wir ein Spielball in der Hand des Schickſals ſind, und daß
eine Laune des Zufalls über Frieden, Glück und Wohlergehen von uns entſcheidet.
Wilhelm war erſt zwanzig Jahre alt. Er hatte ſich jedoch auf ſeinen See⸗Expeditionen als Zögling der damaligen Kadettenſchule zu Karlskrona die Achtung und das Vertrauen ſeiner Chefs und Offi⸗ ciere in beſonderem Grade erworben, denn er zeigte ſich raſch, ſorgfältig und pünktlich bei Ausführung der ihm gegebenen Befehle. Daneben waren ihm ſeine Kameraden in der Kriegsſchule von Herzen zu⸗ gethan.
Wilhelm Stjernkrona war hochgewachſen und für ſein Alter ungewöhnlich ſtark gebaut. Sein Gang wie ſeine Bewegung hatten etwas ächt Seemänniſches,
das ebenſo ſehr von einer gewiſſen Nachläſſigkeit
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