Teil eines Werkes 
Wilhelm Stjernkrona oder Ist des Menschen Charakter sein Schicksal? : 1. Band (1863) Ist des Menschen Charakter sein Schicksal?
Entstehung
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Abenteuern, und dieſer bewirkt, daß das Einerlei des Alltagslebens ihm qualvoll erſcheint.

Einige Stunden vor der Abfahrt hatten Wilhelms Freunde ſich in ſeiner, nun bald verlaſſenen Wohnung verſammelt, um ihm noch einmal die Hand zu

drücken und bei dem Klang der Gläſer Lebewohl

zu ſagen.

Wilhelm war bei ſeinen Kameraden ebenſo ſehr

wegen ſeiner Fröhlichkeit, ſeines freien und offenen Weſens, als wegen ſeines redlichen Charakters be⸗ liebt, und darum hatte ein Jeder von Ihnen noch ein Glas auf ſein Glück und Wohlergehen zu trinken gewünſcht.

Nach mancherlei Geſprächen und Wiederholungen all der luſtigen Streiche, welche ſie auf ihren ge⸗ meinſamen Kadetten⸗Expeditionen mit einander aus⸗ geführt hatten, nach all denWeißt Du noch, und Erinnerſt Du Dich noch, deren Refrain ſtets in einem ſchallenden Gelächter beſtand, wurden die

Gläſer zum letzten Male ergriffen. Nachdem man gegen ihn noch den Wunſch ausgeſprochen hatte, daß

die Erfahrung, die Auszeichnung, welche er ſich er⸗ werben würde, bei der Rückkehr in ſein Vaterland die erſte Sproſſe auf der Leiter zu den höchſten Würden in der Flotte für ihn werden möchte, be⸗ gleitete man ihn an Bord.

Unmittelbar darauf lichtete das Fahrzeug die Anker, und die Hoffnung des alten Kapitäns, in

Kurzem die Landſpitze hinter ſich zu ſehen, ging

wirklich in Erfüllung.