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Hinweg ſchwand Kummer, Zweifel, Angſt und Alles, was ſie erduldet. Dieſer eine Angenblick wog Alles auf. Und in dieſem Augenblick der Freude und Ueberraſchung— einer Freude, die ſo groß war, daß ſie beinahe gefährlich ward— war es für Joſephinen vielleicht gut, daß der von ſeiner Wunde noch ſehr geſchwächte Camill beinahe ohnmächtig ward. Sie ſelbſt ward ſchon beinahe von Krämpfen ergriffen, als ſie aber Camills Zuſtand gewahrte, beſiegte ſie ſofort die eigene Anwandlung und ſuchte ihn zu beſchwichtigen und zu ermu⸗ thigen.
Und dann ſetzten ſie ſich Hand in Hand neben einander. Ihr Glück war ſo groß, daß ihnen bei dem Gedanken daran faſt der Athem ſtockte. Sie konnten nicht ſprechen. Deshalb erzählte Laura ihm Alles.
Er bekannte ihnen nicht, weshalb er hinweggeſchlüpft war, als er ſie kommen geſehen. Er wußte es nicht mehr. Er vergaß alle unfreundlichen Gedanken, die er in Bezug auf ſie gehabt. Man nahm ihn in dem Wagen mit nach Hauſe. Seine Gattin wollte ihn nicht aus den Augen laſſen. Noch Jahre lang nachher konnte ſie ſich kaum überwinden, ſich auch nur eine Stunde lang von ihm zu trennen.
Die Welt iſt groß. Vielleicht gibt es einen Mann in ihr, welcher die plötzliche Wonne ſchildern kann ie ſich auf dieſe


