Teil eines Werkes 
4. Theil (1858)
Entstehung
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gent.»Packt ihm ſeine Sachen zuſammen, Mädchen, damit wir fortkommen. Wir marſchiren ſogleich an den Rhein.*

»Und glaubt Ihr denn, ich werde ihn gehen laſſen? kreiſchte Jacintha.Nein! ich brauche nur ein einziges Wort mit Madame Raynal zu ſprechen und ſie kauft ihm ſofort einen Stellvertreter.«

Dard fiel ihr grimmig in's Wort.

»Nein! Ich habe allen Leuten im Dorfe erzählt, daß ich bei der erſten Gelegenheit fortgehen werde die Gele⸗ genheit iſt da und ich gehe. Ich werde nicht hier bleiben und mich auslachen laſſen. Und wenn ich wüßte, daß ich in Stü⸗ cken gehauen würde, ſo würde ich dennoch gehen. Höre alſo nur auf zu weinen, mein gutes Mädchen. Hole uns lieber eine Flaſche vom beſten Wein, und während der Sergent und ich dieſelbe trinken, wirſt Du meine Sachen zuſammen⸗ packen. Hier wird einmal nichts aus mir!«

Jacintha kannte die Hartnäckigkeit ihres Geliebten. Sie that, wie ihr geheißen ward, und bald war das kleine Bün⸗ del fertig und die beiden Männer tranken ihren Wein La Croix ſtrahlend und kriegeriſch Dard ein wenig entmu⸗ thigt, aber doch feſt entſchloſſen, denn es ſtak wirklich etwas echt Franzöſiſches in ihm während Jacintha die Schürze vor die Augen hielt und laut weinte und ſchluchzte.

»Ich will eine Geſundheit ausbringen,« rief La Croix. Das Schießpulver ſoll leben!«

»Ololols ſtöhnte Jacintha.

»Na ſo weine doch nicht ſo!« rief Dard zornig.»Denkſt Du denn, Du machſt mir dadurch Muth? Sergent, ich habe dieſem armen Mädchen da, ehe Ihr kamet, Alles geſagt, was ſich vom Soldatenruhm erzählen läßt, aber ſie war noch nicht