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reif dazu— ſprecht etwas, was ſie ein wenig aufheitert, denn ich kann nicht.«
„Aber ich kann!« rief der Sergent ſein Glus leerend. »Achtung, Mädchen!«
„Ach! ach! ach!« ſtöhnte Jacintha.
„Ein franzöſiſcher Soldat iſt ein Mann, der Frankreich in ſeinem Herzen trägt.“
„Wenn ihn nun aber die grauſamen fremden Soldaten todtſchießen?6
„Na, wenn das geſchieht, ſo macht er ſich weiter nichts daraus. Sterben muß jeder Menſch— und Pferde und Hunde und Eſel gleichfalls, wenn ſie das Ende ihrer mühe⸗ vollen Laufbahn erreichen. Hunde und Eſel und Kerls in Leinwandkitteln aber können nicht ruhmvoll ſterben, wie Dard ſterben kann, wenn er Glück hat. Von dieſer Stunde an daher ſeyhd— und wenn er noch einmal ſo klein wäre— ſtolz auf ihn, denn von dieſer Zeit an iſt er ein Theil Frank⸗ reichs und ſeines Ruhmes. Komm, Recrut Neunundneunzig, nimm deine Sachen und laß uns abmarſchiren. Achtung! Ge⸗ ſchwindſchritt, vorwärts Marſch! Himmelkreuztauſendſaker⸗ ment! Habe ich Dich ſo marſchiren gelehrt? Habe ich Dir nicht zehnmal geſagt, daß man den linken Fuß zuerſt vor⸗ ſetzt? Na, alſo noch einmal. Geſchwindſchritt— vorwärts Marſch! links, rechts— links, rechts— links, rechts. So biſt Du im richtigen Schritt— immer fort— links, rechts— links, rechts!« 5
Und ſomit marſchirte der Sergent mit ſeinem kleinen Recruten in den Krieg.


