Teil eines Werkes 
3. Theil (1858)
Entstehung
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bin?« ſagte Joſephine triumphirend.»Hier haſt Du Dich ſelbſt überwunden, mein wackerer Soldat!*

Lobe mich nicht,« ſagte Camill, indem er ſeine Blicke verlegen zu Boden ſchlug.»Man bemüht ſich, gut zu ſeyn, aber es iſt ſehr ſchwer für Einige von uns, für Dich nicht, Jo⸗ ſephine, und im Grunde genommen iſt es doch nur die Wahr⸗ heit, was wir auf dieſen Stein geſchrieben haben. Der arme Raynal, er war mein alter Camerad, er rettete mich vom Tode und zwar nicht von einem Soldatentode, ſondern vor dem Ertrinken, und er war ein beſſerer Mann als ich bin oder jemals ſeyn werde. Jetzt, wo er todt iſt, kann ich das ſagen. Wenn ich es geſagt hätte, als er noch lebte, ſo würde mir dies mehr zur Ehre gereicht haben.«

Alle weiteren Bemerkungen wurden durch zwei Arbeits⸗ leute abgeſchnitten, die mit einem Eimer voll flüſſigem Mörtel hereinkamen, um die Marmorplatte an der Wand zu befeſti⸗ gen. Camill und die Damen kehrten nach dem Hauſe zurück und dann, da das Lob Camill unbehaglich zu machen ſchien, kamen ſie natürlich auf etwas Anderes zu ſprechen.

Laura erzählte ihnen nun alles, was zwiſchen der Ba⸗ ronin und ihr geſprochen worden. Als Laura auf die wirkli⸗ chen Einzelnheiten dieſer Converſation, auf die Worte und Blicke und den Ton zu ſprechen kam, erreichte Joſephinens Unruhe einen überwältigenden Grad.

Wir haben den Scharfblick meiner Mutter nicht genug gewürdigt. Was ſoll ich thun?

Es iſt beſſer, wir ſagen es ihr, als daß wir ſie ſelbſt dahinterkommen laſſen,« ſagte Laura.»Einmal müſſen wir es ihr doch ſagen.«

Endlich nach einer langen und aufgeregten Discuſſion

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