Teil eines Werkes 
3. Theil (1858)
Entstehung
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»In der That! beim heiligen Denis! das verlohnte eine halbe Stunde zu warten!«

Eine Viertelſtunde brachte er dadurch wieder ein, daß er dem Kutſcher befahl, die Pferde im Galopp laufen zu laſ⸗ ſen. Dann und wann ließ ſich ein Gekreiſch aus dem Wagen hören, in welchem die Baronin ſaß. Die alte Dame fürchtete, daß Alles in Trümmer gehen müſſe. Sie ſtammte nicht aus einem galoppirenden Zeitalter.

So raſſelten ſie in die Stadt hinein, fuhren an dem Hauſe des Maire vor, wurden von dieſem Beamten und Pi⸗ card mit großer Ceremonie empfangen und traten in das Haus.

Als ihre Wagen von der nördlichen Seite in die kleine Stadt hineinraſſelten, war der verwundete Offizier ſchon von der Südſeite hereingekommen und ritt langſam die Haupt⸗ ſtraße entlang. Die Bewegung ſeines Pferdes erſchütterte ihn jetzt ſo, daß er es faſt nicht aushalten konnte.

An einem Gaſthofe, nur wenige Häuſer von der Mairie entfernt, ſtieg er ab und beſchloß den noch übrigen kurzen Theil der Reiſe zu Fuß zurückzulegen. Der Gaſtwirth kam ihm geſchäftig und höflich entgegen.

»Sie ſind ſehr müde, mein Herr,« ſagte er;»Sie ha⸗ ben ſich zu ſehr angeſtrengt. Erlauben Sie mir, Ihnen ein kräftiges Frühſtück zu beſtellen.«

»Nein, ich brauche einen Wagen haben Sie einen?

Ich habe deren zwei.«

Nun, ſo laſſen Sie einen anſpannen.«

Das iſt mir nicht möglich, denn unglücklicherweiſe ſind ſie beide auf heute verdungen und zwar an vornehme Herr⸗

ſchaften.«