Teil eines Werkes 
3. Theil (1858)
Entstehung
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hatten daber nicht die Einwilligung des Feindes, wie wir ſie jetzt haben, mein Fräulein. Nicht wahr, wir haben ſie?«

»Mein Herr, es iſt unartig von mir, Einwendungen zu erheben, während Sie ſich ſo viel Mühe gegeben haben aber Mamals

Ja, meine Tochter. Mein werther Freund erzeugt uns durch dieſe Eile Beiden große Ehre. Aber ich ſehe keine Mög⸗ lichkeit. Es gibt eine Etikette, der wir nicht ganz trotzbieten können es müſſen gewiſſe Präliminarien vorausgehen, ehe eine Tochter des Barons von Beaurepaire«

»Die Zeiten ſind vorüber!« rief Raynal lachend.Das geſchah damals, wo Armeen ausrückten, ſich gegenſeitig be⸗ grüßten und dann wieder zurück in die Winterquartiere rück⸗ ten. Damals handelte es ſich darum, wer am langſamſten von der Stelle kam; jetzt aber gilt es, wer der Schnellſte iſt. Die Zeit und General Bonaparte warten auf Niemanden und Damen und andere feſte Plätze werden mit Sturm genom⸗ men, aber nicht einen Fuß breit pro Monat unterminirt, wie unter Noah dem Vierzehnten. Laſſen Sie mich die Sache kurz abſchneiden, denn die Zeit iſt kurz. Mein Fräulein, Sie ſa⸗ gen, Sie ſeyen ein Mädchen von Wort und Sie würden ſich fügen, wenn ich darauf beſtände. Wohlan, ichbeſtehe darauf.«

»In dieſem Falle, mein Herr, iſt Alles geſagt. Ich werde Ihnen keinen Widerſtand leiſten.

Es würde auch nichts nützen,« rief Laura in die Hände klatſchend,dieſer Mann iſt unwiderſtehlich.«

Sie widerſetzen ſich nicht?« entgegnete Rahnal.Wei⸗ ter verlange ich nichts. Aengſtigen Sie ſich nicht, bilden Sie ſich keine Schwierigkeiten ein, beunruhigen Sie ſich nicht. Ich nehme Alles auf mich. Sie brauchen keinen Finger zu rüh⸗ ren, ausgenommen um den Heirathscontract zu unterzeich⸗