Teil eines Werkes 
3. Theil (1858)
Entstehung
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Ditſer Troſtgrund machte die Niedergeſchlagenheit der Baronin vollſtändig. Sie hatte wirklich eine große Zuneigung zu Rahnal gefaßt und ſie konnte die Vermälung der 1 kaum erwarten.

Na, ſo räumt dieſe ganzen Sachen da weg, Mädchen,« ſagte ſie bitterlich;nun werden Jahre vergehen, ehe wir ſie vrauchen. Ach, mein Freund, ich werde nicht mehr am Leben ſehn, wenn Sie aus Egypten heimkehren. Ich werde niemals einen Sohn haben!

Was wollen Sie damit ſagen?« fragte Raynal ein wenig rauh.Es wird Ihre eigene Schuld ſeyn, wenn Sie keinen Sohn haben, nicht die meine.«

Eher möchte ich fragen, was Sie meinen? Sie wer⸗ den mein Freund und der Bräutigam meiner Tochter ſeyn. Aber überlegen Sie doch ohne dieſen widrigen Zufall wür⸗ den Sie binnen wenigen Tagen mir wirklich angehört haben. Dann hätte ich das Recht gehabt, mit dem Finger auf Sie zu zeigen und zu ſagen: Dies iſt mein Sohn. Ach. dieſer Name war mir theuer geworden. Ich hatte niemals einen Sohn ge⸗ habt nur Töchter die beſten, die eine Mutter jemals gehabt. Aber ohne einen Sohn iſt das Familienleben nicht vollſtändig und ich werde nun niemals einen erleben.«

Raynal ſah ſich verdutzt um. Die jungen Damen räum⸗ ten die Hochzeitskleider hinweg.

Ich haſſe den General Bonaparte,« ſagte Laura är⸗ gerlich.

Sie haſſen meinen General?« rief Raynal, indem er den reizenden Trotzkopf mit einer gewiſſen abergläubiſchen Scheu und Verwunderung betrachtete.Sie haſſen den beſten Soldaten, den die Welt jemals geſehen?«

Was geht mich ſ Soldatenweisheit an? Er hat