Teil eines Werkes 
2. Theil (1858)
Entstehung
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mich hoffentlich bei den Spinnen entſchuldigen, zu welchen und zu deren Werken Sie höchſtwahrſcheinlich jetzt zurück⸗ kehren.«

Auf dieſen kaum hoöflich zu nennenden Wink hin erhob ſich der Doctor.

»Da Sie mir es erlauben, gnädige Frau, ſo werde ich es thun. Ich werde die Natur in Spinnen finden und ſie be⸗ wundern, aber nicht mehr, als ich ſie an der jungen Dame und dem jungen Bürger bewundere, welche jetzt ihrem ſüßeſten Geſetze gehorchen.«

»Genug mein Herr, genug!«

»Eben ſo wie ich ſelbſt in früheren Zeiten, als die Jugend6

»Da dies ſchon ſehr lange her ſeyn muß, und da ſich keine Verehelichung als Reſultat herausgeſtellt hat, ſo wird es vielleicht eben ſo gut ſehn, wenn Sie mir dieſe Mittheilun⸗ gen erſparen,« ſagte die Baronin, die zu aufgebracht war, als daß ſie dieſe Gelegenheit, dem Doctor einen Hieb zu ver⸗ ſetzen, ungenützt hätte vorbeigehen laſſen ſollen.

»Sehr wahr, gnädige Frau. Wohlan, ſo wollen wir ein makelloſes Beiſpiel annehmen. Da Sie ſelbſt die Sie vermält geweſen ſind es in den Tagen Ihrer Jugend nicht mit Ihrer Würde unverträglich gefunden haben, den Trieben zu folgen, welche die Natur«

»Mein Herr, unſere Conferenz iſt geſchloſſen.«

Der Doctor entfernte ſich mit boshaftem Lächeln, denn er machte ſich aus dem hochtrabenden Weſen und der ſchar⸗ fen Zunge ſeiner alten Freundin ſehr wenig. Das einzige Ge⸗ ſchöpf vor welchem er ſich fürchtete, war Jaeintha mit ihrem Kehrbeſen.