Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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einer übelangewandten Neigung zu heilen, die ſie niemals glücklich machen kann. Sie wird es mir noch danken ſie wird mich dafür ſegnen. Ich frage Euch auf weſſen Seite ſeyd Ihr auf der ſeinen oder auf der meinen*«

Können Sie noch fragen?«

Gehen die jungen Damen im Park ſpaziren?«

Jeden Tag eine halbe Stunde.*

Zu welcher Stunde?«

»Das iſt unbeſtimmt.«

Und ich kann wegen jener verwünſchten großen Ulme nicht in den Park ſehen! Sie verſperrt mir gerade die Aus⸗ ſicht von meinem Fenſter aus. Ihr verrathet mich doch nicht, wenn ich ſie einmal in der Nacht umhaue?«

Ganz gewiß nicht. Aber würden Sie wirklich den Muth haben, einen von dieſen geheiligten Bäumen umzuhauen?

Seht Euch morgen darnach um,« antwortete er grim⸗ mig.Schaut aber ſehr tief, ſonſt ſeht Ihr ihn nicht. Ich haue jede eurer Ulmen mit ſo wenig Gewiſſensſcrupel um, als ich ein halbes Dutzend Nebenbuhler niederſtrecken würde.«

Sie ſcheinen mir wirklich nicht recht bei Sinnen zu ſeyn. Indeſſen, ich brauche Feuerholz und vor allen Dingen Reiſigholz für meinen Backofen, denn Sie müſſen wiſſen, mein Freund, daß einige Pächter eine Quantität Mehl abge⸗ liefert haben und deshalb*

So iſt's recht. Denkt an weiter nichts als an eure Küche. Sprecht von weiter nichts, als von eurer Küche. Ich frage Euch lebt eure Seele nicht eben ſo ausſchließlich in eurer Küche wie euer Körper?

»Mein Herr!«

Entſchuldigt, daß ich mich ein wenig ereiferte. Indeſſen ich werde euern Rath befolgen. Ihr ſollt niemals wieder nö⸗