Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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Nun erzählte er ihr Alles, was in der Plaiſance ge⸗ ſchehen war. Es war dies für ſie nur wenig Neues. Den⸗ noch aber intereſſirte es ſie, die ganze Geſchichte im Zuſam⸗ menhange und von ſeinem Standpunkte aus erzählen zu hören. n„Ihr ſehet alſo, liebe Jacintha, daß ich in Folge eures Manövers den Abſchied bekommen habe— freundlich, aber o, wie kalt und beſtimmt! Nun iſt alle Hoffnung zu Ende.“ „Ha! ha! ha!« Wie, Jacintha, Ihr könnt über den Untergang mei⸗ ner Hoffnungen noch lachen?“ „Ha! ha! ha! Alſo ſie hat Ihnen den Abſchied ge⸗ geben!* „Ja, und es bleibt mir weiter nichts übrig—* „Als denſelben nicht anzunehmen,«ſagte Jacintha. „O nein,«entgegnete Rividre in wehmüthigem, aber

feſtem Tone;„ ich auch ihrer Liebe entſagen muß, ſo will ich wenigſtens ihre Achtung genießen.“

„Ihre Achtung? Wie kann ſie einen Mann achten, der ihr beim erſten Worte den Rücken zukehrt?“

„Aber dieſes Wort hat ſie geſprochen, ſie, deren leiſe⸗

ſtem Worte ein wahrer Anbeter gehorchen muß und wenn ihm

auch das Herz darüber brechen ſollte. Darf ich denn eine Dame nicht bei ihrem Worte halten?“

„Ach lieber gar, Sie kleiner Narr!— Doch ich muß wieder fort— ich muß Kaffeh kochen.«

„Verwünſcht wäre der Kafſeh! Wie könnt Ihr es über Euch gewinnen, in einem Augenblicke wie dieſer an Kaffeh zu denken, liebe Jacintha?“

„Ich bitte Euch, erklärt Euch näher!*