Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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ſie die Mittel zur Anſchaffung von neuen Trauerkleidern haben.*

Dann ſetzte ſie mit plötzlichem Eifer hinzu:

„Sie haben doch mein nicht verloren?“

„Nein! nein!“

„Es wird beſſer ſeyn, wenn Sie mir es wiedergeben; dann bin ich beruhigt.“

„Nein, ich bitte um Entſchuldigung— ich werde es be⸗ halten, denn es iſt das einzige Mittel ein Wort mit Euch zu ſprechen.*

„Aber Sie haben ja noch keinen Gebrauch davon ge⸗ macht?*

„Das kann noch alle Tage geſchehen.*

Jacintha runzelte, während ſie mit dem leeren Korbe wieder nach Hauſe ging, ihre ſchwarzen Augenbrauen und überdachte die ganze Unterredung.

„Ich weiß nicht warum er es mir gegenüber läugnen ſollte wenn er es geweſen iſt. Aber dennoch wäre er gans gewiß eiferſüchtig und weit neugieriger geweſen, wenn er es nicht geweſen wäre. Na, auf jeden Fall habe ich ihn nun dreiſt gemacht und werde ihn belauern. Wenn er es ge⸗ weſen iſt, ſo werde ich ihn ſchon lehren mich zu hintergehen, während ich ihm bis jetzt als treue Freundin zur Seite ge⸗ ſtanden!«

Der Zufall war dieſen böswilligen Abſichten günſtig. Noch denſelben Abend erklärte ſich Dard— das heißt, nach⸗ dem er ſich ſchon ſeit ſieben Jahren indirect als Bewerber gerirt, machte er ein directes Anerbieten ſeiner Hand und ſei⸗ ner Verdauungsorgane.

Jacintha freute ſich darüber ſehr und hätte den kleinen Kerl auf der Stelle abküſſen können.