»Was iſt in Ordnung?“
»Sie haben die Börſe gefunden.«
»Was für eine S Ich weiß nicht was Ihr meint.*
„Natürlich wiſſen Sie das nicht, Sie Kind der Un⸗ ſchuld! Sie haben keine mit Gold gefüllte Börſe in den Gar⸗ ten von Beaurepaire hingeworfen.«
„Das habe ich auch nicht geſagt. Du lieber Gott, mit Gold gefüllte Börſen ſind Luxusartikel, mit denen ich zur Zeit nur wenig Bekanntſchaft habe.«
»So!« ſagte Jacintha ſich auf die Lippe beißend; »dann ſind wir Freunde geweſen, weiter ſage ich nichts.«
»O, die werden wir ſchon auch noch bleiben.*
»Nein, wenn Sie mir kein Vertrauen ſchenken, ſo ſind Sie auch mein Freund nicht. Sie Undankbarer, wie können Sie mich hintergehen wollen! Ich weiß, daß Sie es gewe⸗ ſen ſind.«
»Nun, wenn Ihr es wißt, was fragt Ihr mich dann?« entgegnete Eduard.
„Na, na, nur nicht ſo heftig!« rief Jacintha i in verwei⸗ ſendem Tone.»Geſtehen Sie nur, daß es ſeltſam iſt, wenn Sie nicht mehr Neugier verrathen. Es ſieht gerade ſo aus, als ob Sie die ganze Geſchichte ſchon kennten.«
„Aber ich bin ja neugierig und wünſche ſehnlich, daß Ihr mir ſagt, was das eigentlich für eine Geſchichte iſt, an⸗ ſtatt Euch in den Kopf zu ſetzen, daß ich ſie ſchon wiſſe.«
»Nun gut, ich will's Ihnen erzählen.
Und Jacintha erzählte ihm nun den ganzeg Vorgang, wie die Baronin die Börſe gefunden, und auf wen dabei ihr Verdacht gefallen war.


