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„Na,« dachte Jacintha,»ich habe mich gut herausge⸗ wickelt. Wenn ich es erfahren kann, ſo wird ſie mich weiter nicht ausſchelten, daß ich gehorcht habe, und der Handel iſt gut, beſonders für mich, denn ich weiß wer die Börſe hinge⸗ legt hat, natürlich aber werde ich es ihr nicht ſogleich ſagen.*
Nun aber wußte Jacintha es ſelbſt nicht, obſchon ſie den jungen Rivière in ſtarkem Verdacht hatte, daß er der Verbre⸗ cher ſey, welcher dieſe neue Art von Einbruch erfunden habe, ſich in der Nacht bei ehrlichen Leuten einzuſchleichen und ſie ihrer Armuth zu berauben anſtatt ihres Reichthums wie die guten altmodiſchen Diebe.
Sie wartete daher ruhig und hoffte jeden Tag, ihr Wiſchtuch an dem Baum auf der Hinterſeite des Hauſes hän⸗ gen zu ſehen und ihn ihr freiwillig ſagen zu hören, wie ge⸗ ſchickt er die Sache angefangen.
Aber es verging ein Tag nach dem andern und kein Wiſchtuch zeigte ſich.
Die vierzehn Tag nahten ihrem Ende und Jacintha's Geduld ebenfalls.
Nun faßte ſie einen Entſchluß und eines Morgens ſchnitt ſie zwei große Trauben ab und pflückte einige Nectarinen, legte ſie in einen Korb, deckte ſie mit einer Serviette zu und ſuchte Herrn Eduard Riviére in ſeiner Wohnung auf. Sie trat in das Zimmer des jungen Regierungsbeamten und ſprach ſo lange, als die Dienerin, welche ſie eingelaſſen, zugegen war, von nichts als von den Frächten, welche ſie für ihn gebracht, um ſich für ſein Wildpretgeſchenk abzufinden. Sobald die Die⸗ nerin hinaus war, ließ ſie die Maske fallen.
„Na, es iſt Alles in Ordnung,“ ſagte ſie, indem ſie. chelte und mit den Augen blinzelte.
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