Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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aufnöthigte, entſchlüpften Joſephine und Laura um die Ecke des Hauſes.

„Von wem rührt das Geld her?“ fragte Laura.„Von dem Doctor nicht und von Perrin natürlich auch nicht— aber von wem ſonſt?s

„Laura, glaubſt Du nicht, daß es von Jemanden iſt, der auf alle Fälle Zartgefühl beſitzt?*

„Sicherlich,« entgegnete Laura,„und deshalb tann pon einem Advocaten nicht die Rede ſehn.«

„Liebe Laura, kann es vielleicht nicht von Jemanden herrühren, der uns Unrecht gethan, welches er vielleicht bereuet?«

„Das iſt wohl möglich« entgegnete Laura.»Ein ſol⸗ cher will vielleicht Erſatz leiſten, einer unſerer Pächter oder Gläubiger, meinſt Du wahrſcheinlich. Aber es ſteht ja auf dem Papiere:„Von einem Freunde!“ Doch halt, er ſpricht auch von Abtragung einer Schuld! Wer wäre uns etwas ſchuldig? Das ſind Räthſel über Räthſel!*

„Laura, kannſt Du Dich nicht auf Jemanden beſinnen, welcher—*

„Nein, ich weiß nichts— ich kann mir gar Niemanden denken.*

„Da es aber nicht der Doctor und auch nicht Herr Per⸗ rin iſt, könnte es dann nicht— dann natürlich würde er ſich ſchämen, mir vor die Augen zu kommen—“

„Dir?«

„Ja wohl, Laura, es nncs d das Geld von

„Von wem denn?« fragte Laura in größter Spannung, denn ſie begann zu ahnen, wen ihre Schweſter meinte. „Von ihm, welcher einſt vorgab mich zu lieben.“

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