126
ſonſt unſer geheimer Freund iſt— möge der Himmel ihn ſegnenl« „Laſſen Sie uns nachdenken,« entgegnete der Doctor. „Ach, jetzt weiß ich es— ich wollte mein Leben verwetten, daß er es iſt!« „Wer denn?* „Ein ſehr rechtſchaffener Mann, den Sie unfreundlich behandelt haben, gnädige Frau. Es iſt Perrin, der Notar.* Nun war die Reihe des Ueberraſchtſeyns an der Baronin. „Ich will Ihnen nur geſtehen hr der Doctor fort, „daß ich in der letzten Zeit meh eine Unterredung mit Perrin gehabt habe, und daß, obſchon er natürlich durch die Strenge, womit Sie ihn behandelt haben, ſich verletzt fühlt, doch ſeine Achtung gegen Sie unvermindert iſt.« „Ich bin ſo dankbar als möglich,« ſagte die Baronin mit einem feinen und kaum bemerkbaren ironiſchen Lächeln. „Laura,« ſagte Joſephine,„es iſt ſonderbar, aber Herr Perrin war heute auf einige Minuten hier und ſchien wirklich nichts Beſonderes zu ſagen zu haben.« „Da haben wir's!« rief der Doctor,»da haben wir's! Er iſt blos hierhergekommen, um die Börſe dazulaſſen. Und indem er dies that, führte er blos eine Abſicht aus, welche er bereits erklärt hatte.* „Wirklich?« ſagte die Baronin. in kleinen Summen vorzuſchießen atürlich abgelehnt ward. Da⸗ on dieſem Manöver Gebrauch zu noch ehrliche Herzen unter den Ad⸗
durch ſah er ſi machen. Es gibt wir vocaten.*
Während der Doctor der Baronin ſo ſeine Anſichten
„


