Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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mengefaltetes Blatt aufhob. Sie öffnete es raſch und zeigte es Allen. Es ſtanden in einer Hand wie Kupferſtich die Worte

darauf geſchrieben: »Von einem Freund— zur theilweiſen Abzah⸗ lung einer großen Schuld.«—

Und nun begann plötzlich Joſephine zu erröthen und allmälig glühte nicht blos ihr Geſicht, ſondern auch ihr Hals über und über, und ſelbſt ihre weiße Stirn glänzte wie eine Roſe.

»Von wem kann das ſeyn?7* F.

Dies war die Frage, welche vo Seiten aufgewor⸗ fen ward. Die Baronin löſte ſie.

»Es iſt von Saint⸗Aubin.*

»Ach, Mama,« rief Laura,„der hat nicht zehn Gold⸗ ſtücke?« ⸗ F,

„Wer weiß?« entgegnete die Baronin;„vielleicht hat er einen Buchhändler gefunden, der ihm ſein Werk über die Inſecten abgekauft hat.«

„Nein, Mama,« ſagte Laura,»ich kann nicht glauben, daß dieſes Geld von unſerm guten Doctor herrührt. Aller⸗ dings iſt es ſonderbar, daß er zu dieſer Stunde nicht da iſt, denn ſonſt ſitzt er allemal bis Schlag zwei Uhr über ſeinen Büchern. Doch ſtill, da kommt er. Wir wollen ihn ſogleich aushorchen— das wird Spaß machen.«

„Gebt mir die Börſe,« ſagte die Baronin,„und Ihr, Jacintha und D in eurer Arbeit fort.«

Als der fand er Dard bei ſeiner Ar⸗ beit, während ihm ſtand und die Damen ihm aufmerkſam zuzuſehen ienen. Die Baronin erklärte ihm, was im Werke ſeh. Er gab ſein Sezeſe daran zu er⸗ kennen.

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