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Und die Baronin drehte ſich herum und drückte ihr Tuch an die Augen.
Ihre Töchter entfernten ſich ein paar Schritte nach der entgegengeſetzten Richtung hin, denn zu jener Zeit behaupteten die Eltern, ſelbſt die liebreichſten, eine entſchiedene Autorität, und die letzten Worte der Baronin waren ein Wink⸗ daß ſie einen Augenblick lang allein ſehn wollte.
Die jungen Damen warteten ehrerbietig, bis ihre Mut⸗ ter ſie wieder zu ſich winken würde. Dieſer Wink erfolgte und zwar in einem Ton lcher ſie überraſchte.
„Kommt her, e Kinder— alle beide!
Die Baronin ſtach mit der Krückenſpitze von Ebenholz in dem Mooſe des Citronenbaumkübels herum.
„Hier liegt eine Börſe« ſagte ſie,»und wie mir ſcheint. iſt es weder die deine, Laura, noch die deine, Joſephine.*
Die beiden Mädchen ſchauten hin und allerdings lag in dem Mooſe des Kübels eine grünſeidene Börſe. Sie betrachtete ſie ſtutzend einen Augenblick lang, dann ſchoß Laura darauf zu und hob ſie auf.
„O wie ſchwer!« rief ſie.
Jacintha und Dard kamen herbeigeeilt. Laura ſchüttete den Inhalt in ihre Hand. Es waren zehn Goldſtücke, iedes von zwanzig Franes— neue blanke Goldſtücke. a ſtieß einen Freudenſchrei aus.
„Das Glück lächelt uus wieder!« rief ſie mit freudigem
Aberglauben. Laura ſtand mit rweißen Hand funkelnden Goldſtücken und nllitz da, und ihre Augen blitzten vor Aufregun e. Das Erſtau⸗
nen Aller war groß. „Und hier liegt ein Blatt Papier!“ rief Joſephine eifrig, indem ſie ſich über das Moos beugte und ein kleines zuſam⸗
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