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„Nun, wo wollen Sie ihn denn hin haben?“ fragte Dard in ziemlich mürriſchem Tone.
„Hierher, denke ich, Dard,« ſagte Joſephine freundlich.
Dard grinſte boshaft und ſtieß ſeinen Spaten in die Erde.
„Der Baum wird nie höher werden als eine Brenn⸗ neſſel.« dachte er,»denn die Wurzeln der Eiche haben die ganze Kraft aus dem Boden geſogen,« und ſeine ſchwarze Seele frohlockte heimlich.
„Es friert Dich doch nicht, Mama?s fragte Joſephine beſorgt, während man Dard zuſah⸗
„Nein, neinl« antwortete die Baronin.»Es geht ja kein Wind auf dieſer Seite des Hauſes. Du biſt ein gutes Mädchen, Joſephine, aber ich glaube, in der Gärtnerei wirſt Du nie viel leiſten.«
Jacintha ſtand neben Dard beaufſichtigte ſeine Arbeit. Die drei Damen ſtanden in einer Entfernung von einigen Schritten und ſahen ihm ebenfalls zu. Zu ihrer Rech⸗ ten, aber ein wenig hinter ihnen, ſtand die große Eiche. Dicht hinter ihnen befand ſich ein Citronenbaum in einem ungeheuern Kübel, der an den Seiten zu faulen anfing und hier und da mit ein wenig Moos bedeckt war.
Beim Beginne des Geſchäftes hatte die Aufregung des Geſpräches, die Wahl des Ortes und ſo weiter die Baronin ſowohl als ihre Töchter beſchäftigt. Jetzt dagegen hatte Dard eine Zeit lang die Aufregung für ſich ſe allein und die Uebrigen ſahen ihm blos zu, während er arbeitete.
„Mein Gott!« rief Laura plötzlich.»Die Mama weint! Joſephine, unſere Mama weint!*
„Das fürchtete ich!« entgegnete Joſephine—
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