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zwiſchen dem großen Thore und dem nördlichen Theile des Schloſſes den Vorzug. Als Alle ihre Meinung ausgeſprochen hatten, ſagte zu ihrem Erſtaunen Joſephine etwas ſchüchtern „Am liebſten möchte ich ihn in die Plaiſance pflanzen.“ »In die Plaiſance? Warum, Joſephine?« „Das Pflanzen wird nicht ſo ſchnell gehen,« bemerkte Joſephine.
„Aber es wird anderwärts auch nicht mehr Zeit in An⸗ ſpruch nehmen als in der Plaiſance,« rief Laura halb ärgerlich.
»Aber Laura, die Plaiſance iſt gegen den Wind ge⸗ ſchützt,« ſagte Joſephine.
Dard verzog ſeinen breiten Mund zu einem höhniſchen Lächeln.
„Sie iſt blos heute geſchützt, weil zufällig das Schloß zwiſchen dem Wind und ihr ſteht. Aber er wird nicht immer von dieſer Richtung herkommen und die Plaiſance iſt mehr Winden ausgeſetzt, als irgend ein anderer Theil des Gartens.«
„Nun, darf ich ihn nicht in die Plaiſance pflanzen, liehe Mama?*
„Ja wohl, mein Kind, es kommt ganz auf deinen Wil⸗ len an.“
„Und wer hat Dich denn um deine Meinung gefragt“« rief Jacintha, indem ſie ihren unſchönen Freier mit drohen⸗ der Miene anſah.»Du haſt blos deinen Spaten zu nehmen und das Loch da zu graben, wo das gnädige Fräulein Dir be⸗ fehlen wird. Deswegen biſt Du hier, aber nicht um in Alles hineinzureden.«
„Laura, ich bewundere die Energie, welche in dem Charakter dieſes Mädchens liegt,⸗ bemerkte Joſephine, wäh⸗ rend ſie ſich Alle auf den Weg nach der Plaiſance machten.


