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Joſephine lächelte kaum bemerkbar. Ihr Herz war von ſo vielen Sorgen bedrückt, daß ſie an dem, was ſie für einen bloßen Scherz von Laura hielt, kaum Geſchmack fand, ſo daß ſich das Geſpräch ſehr bald wieder den gewöhnlichen Gegen⸗ ſtänden zuwendete.
Eduard gelangte auf die andere Seite des Schloſſes und ſchlenderte außerhalb der Umzäunung etwa dreißig Schritte von der Küchenthür entfernt hin und her. So ging er lang⸗ ſam auf und ab und hoffte jeden Augenblick die Küchenthür ſich öffnen und Jacinthen herauskommen zu ſehen. Dieſe Er⸗ wartung aber ward getäuſcht, und nachdem er ſich ungefähr eine Stunde lang umhergetrieben, wollte er ſich eben ver⸗ zweiflungsvoll wieder entfernen, als ſich plötzlich ein Dach⸗ fenſter öffnete und Jacintha ihm mit der Hand ein raſches Zeichen gab, daß er ſich mehr der Straße nähern ſollte.
Er gehorchte und ſie ließ ihn warten, bis auch ſein zwei⸗ ter Vorrath an Geduld beinahe erſchöpft war. Endlich jedoch hörte er ein Raſcheln und gleich darauf erblickte er ihr hüb⸗ ſches Geſicht zwiſchen zwei jungen Acacien.
Er eilte auf ſie zu. Sie empfing ihn mit einem Ver⸗ weiſe.
„Ei, ei!« rief ſie.»Schickt es ſich wohl für Sie, ſich um das Haus herumzuſchleichen wie ein Dieb?“
„Hat mich denn Jemand geſehen?«
„Ja, Fräulein Laura ſah Sie und redete mich an und fragte mich, wer Sie wären. Natürlich ſagte ich, ich wüßte es nicht.*
„Wirklich?«
„Dann fragte ſie mich, ob Sie nicht der junge Herr wären, der ihnen das Wildpret geſchickt hätte. Ach, das hätte ich Ihnen gleich zuerſt erzählen ſollen. Als meine jungen Her⸗
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