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Rach drei Tagen kam der Notar wieder. Er ſchien ein wenig niedergeſchlagen zu ſeyn. Er war bei Bonard geweſen und hatte keinen Eindruck auf ihn gemacht, ja er war ſogar von ihm beleidigt worden.
Dieſe Nachricht äußerte auf Alle eine ſehr entmuthigende Wirkung. Der Notar ermannte ſich zuerſt wieder, und ward plötzlich ganz heiter. 7
„Ich habe eine Idee,« ſagte er.„Wir werden vielleicht doch noch unſer Ziel erreichen und vielleicht ſämmtliche Forde⸗ rungen auf einen mäßigen ginsfuß herabbringen; mittler⸗ weile—« und er zögerte.
Die Andern ſahen ihn fragend an.
„Ich wünſchte,« fuhr er fort,„Sie ließen einen alten Freund Ihren Banquier ſeyn und ſich von ihm die kleinen Summen vorſchießen, deren Sie vielleicht zur Beſtreitung von allerlei Bedürfniſſen brauchen.“
Laura's Augen dankten ihm, zu ihrer Ueberraſchung aber ſprach Joſephine eine raſche und feſte, obſchon höfliche Verneinung aus. Der Notar entſchuldigte ſich wegen ſeiner Dienſtfertigkeit und ſagte:
„Ich will Ihnen mein geringfügiges Dienſtanerbieten durchaus nicht aufdringen, bitte Sie aber, es als ein per⸗ manentes zu betrachten, durch deſſen Annahme Sie mir je⸗ derzeit eine Ehre erweiſen werden.«
Er ſagte dies zu Joſephinen mit der Miene eines Un⸗ terthans, welcher ſeinem Monarchen eine einzige kleine Ei⸗ chel aus allen ſeinen Wäldern und Forſten anbietet.
Während der offene Freund der Familie Beaurepaire auf dieſe Weiſe ſeinen Eifer zur Schau trug, machte ihr heim⸗ licher Freund die unangenehme Entdeckung, welche Jugend


