Hauptbeſitzer des Bodens iſt, behandelt ward wie ein ruſſi⸗
3 kratie, von welcher der Bauer, obſchon er in Frankreich der
ſcher Leibeigener.
Die Geſchichte der franzöſiſchen Revolution iſt allbekannt. Wir wiſſen wie jener ſchwache König weder Weib noch Mann war— wie er weder mit Huld zu gewähren, noch mit Ge⸗ walt zu widerſtehen wußte. Wir wiſſen wie ſein Haupt in einem Augenblicke fiel, wo es ungereimt war zu behaupten, daß die Freiheiten der Nation durch dieſe arme unthätige Rull gefährdet ſeyen. Wir wiſſen, wie die Hefe der Nation oben aufkam, und ſich für»das Volk« ausgab. Wir wiſſen wie Geſetz, Religion, geſunder Menſchenverſtand und Humanität ihr Antlitz verhüllten, wie das Blut der Unſchuldigen von den Schaffoten herabſtrömte und wie nur der Schrecken regierte.
Frankreich ward von wilden Beſtien zerfleiſcht, und war dem Tode nahe, als der Himmel einen Mann ſendete, wel⸗ cher die wilden Beſtien hinwegſcheuchte, das niedergeworfene Land mit ſtarker Hand emporrichtete und ihm wieder Geltung verſchaffte unter den Rationen.
Che aber dieſer Held kam, verzweifelte mancher ehrliche Mann und guter Franzoſe an Frankreichs Rettung. Zu dieſen Zweiflern gehörte auch Herr von Beaure⸗
paire. Dieſe Republicaner— die Mörder von Königen, Frauen und Kindern— waren in ſeinen Augen die entſetzlichſten Un⸗ geheuer, unter deren Gewalt die Menſchheit jemals geſeufzt Er legte, als der König hingerichtet war, Trauerklei und empfing keine Beſuche. Er brütete in ſeinem Schl ſchrieb und empfing Briefe, und dieſe Briefe kamen und gen alle auf Privatwegen. Er fällte große Maſſen Ba


