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herrlichen Hallen des nun für ſie verſchloſſenen Münſters gelauſcht, waren dabei.
Dieſer ſogar in ſeiner geiſtlichen Amtstracht, Hugo im Feſtkleide.
Gott! was hatte das zu bedeuten? Ein freudiger Schreck durchzuckte Mutter und Tochter und über⸗ goß die letztere mit einem flüchtigen glühenden Roth. Hugo grüßte ſie innig; doch wich der tiefe, wenn auch milde Ernſt nicht aus ſeinen Zügen.
Auch bei den Anderen war es ſo.
Als die ſtillen, die Trauer eines jeden Herzens verkündenden Begrüßungen vorüber, ſagte der Syn⸗ dicus:
„Liebe Freunde! Ernſte Zeiten verlangen ernſte Schritte. Ich will nicht die tiefe, gewiß nie ver⸗ harſchende Wunde meines, nicht jene Eurer Herzen aufreißen. Straßburgs vierhundertjährige Freiheit iſt geſunken;... Stroßburg gehört nicht mehr dem deutſchen Reiche,... es gehört jetzt, freilich durch Verrath und unerhörte Gewalt,.. Frankreich an. Ich habe als rechtlicher Mann, als guter Bürger und ächter Deutſcher bis zum letzten Augenblicke gegen dieſe Gewalt⸗ und Schand⸗ that angekämpft. Das Schickſal hat es anders ge⸗ wollt,.. wir müſſen uns dem Unvermeidlichen fügen. Damit aber iſt nicht geſagt, daß ächte deutſche


