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hat der Ewige keines ſeiner Kinder verlaſſen, das ſich mit Liebe und kindlichem Vertrauen an ſein Vaterherz legte. Uebrigens vertraue auch Dir ſelbſt und Deinem eigenen Herzen. Der tüchtige Menſch muß in Zeiten des Kampfes und der Schickſalsſchläge das Unvermeidliche mit Kraft und Würde zu tragen
wiſſen; thut er dies, dann hält ihn auch der Glaube
an eine beſſere Zukunft oben“
„Ich will es thun, Mutter!“— verſetzte Alma.
Und die Mutter wußte, daß es ihrer Tochter nicht an Charakterſtärke gebräche, dies Verſprechen zu halten.
In dieſem Augenblicke trat der Syndiecus ein.
Auch er war im Feierkleide, wenn auch nicht in Amtstracht.
Mutter und Tochter gingen ihm entgegen.
„Kinder!“— ſagte der Syndicus jetzt mit mil— dem Ernſte, indem er jeder von Beiden eine ſeiner Hände hinreichte, und es flog, zum Staunen Hed⸗ wigs und Almas, etwas über ſeine Züge, das einem leiſen Lächeln glich,—„Kinder, noch lebt der alte Gott, und er verläßt die Menſchen nicht, wean ſie ſich nicht ſelbſt verlaſſen. Kommt, laßt uns han⸗ deln. Ich liebe keinen trägen Schmerz, der zu nichts führt und nur die Thatkraft in uns ſelbſt ver⸗ zehrt.“


