Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
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Aber in gar vielen Häuſern blieben die Fenſter ſelbſt bei dem Vorüberziehen des Zuges feſt geſchloſſen... geſchloſſen... wie die Herzen... die ſich Frankreichs König gleich von vorn herein durch die Bekanntmachung der Befehle auf's Neue abgewandt:

Daß während ſeines Aufenthaltes in Straß⸗ burg kein Proteſtant das Münſter beſuchen dürfe; außerdem aber der Bürgerſchaft überhaupt jede Cor⸗ reſpondenz mit dem Auslande bei hoher Strafe ver⸗ boten ſei.*)

War dies doch ein ſchöner Wink: auf welche Weiſe man ſeine in der Capitulation gegebene Ver⸗ ſprechen halten werde.

Aber ein Mann Gottes empfing ja am Fuße des Münſters den anderen: Fürſt Franz Egon von Fürſtenberg, Biſchof von Straßburg. den allerchriſtlichſten König!

Ja! hier ſtand er, der ſchamloſe Ver⸗ räther, der Herr Fürſt⸗Biſchof, abermals umgeben von der ganzen Geiſtlichkeit und ſeinem Domkapitel;.. hier ſtand er, der elende Ver⸗ räther an der Vaterſtadt und dem deut⸗ ſchen Vaterlande, unflattert von Kirchenfahnen,

*) Theatr. Europ. S. 279. Strobel, a. a. O. S. 134. 24*