Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
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goldete Wagen des Königs und die übrigen kaum minder koſtbaren ſechsſpännigen Equipagen der kö⸗ niglichen Familien nahten.

Seine Majeſtät, Ludwig XIV., König von Frank⸗ reich, war aber begleitet von Ihrer Majeſtät der Königin, von Monſeigneur dem Dauphin, Madame der Dauphine, Monſieur und Madame, und gefolgt von allen Seigneurs, Prinzen von Geblüt, Herzögen und Herzoginnen, Marquis und Marquiſinen, Gra⸗ fen und Gräfinnen, Baronen und ſonſtigen Großen des Reiches und des Hofes.

Und nun alle die Equipagen, Pferde, Diener und Dienerinen dieſes ganzen Hofſtaates, und die Pagen und Beamten des königlichen Hauſes und endlich die folgenden Truppenmaſſen!

In der That dauerte denn auch dieſer impoſſante Triumphzug nahe an zwei Stunden. Ja! der König hatte längſt trotz den Empfangsfeierlichkeiten an dem Thore, durch welches er einzog, und der damit in Verbindung ſtehenden Ueberreichung der Schlüſſel der Stadt und Feſtung durch die Behör⸗ den das Münſter erreicht, als das Ende des Zu⸗ ges ſich noch weit außerhalb der Stadtmauern befand.

Und fort und fort läuteten die Glocken, donner⸗ ten die Kanonen, ſchmetterten die Fanfaren, erſchall⸗ ten die Rufe der Menge.