Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
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von Fürſtenberg die Aufmerkſamkeit der ſtumm und finſter ſtarrenden Menge in Anſpruch, die ſich noch ſteigerte, als der Fürſt-Biſchof nun ſelbſt in einer reich vergoldeten, von ſechs prächtigen Schimmeln gezogenen offenen Caleſche daherkam, den Prinzen von Naſſau, Dechant des Domkapitels, zur Seite, den Wagen von vierzehn in Gold und Sammt ge⸗ kleideten Pagen umgeben. Vier Herolde in den Far⸗ ben des Biſchofs und vier prächtig geſchmückte, jnbelnde Fanfaren ſchmetternde Trompeter ritten voraus.

Wieder folgte jetzte eine ganze Esquadron Kü⸗ raſſiere, den Mann des Friedens, den Mann Got⸗ tes, mit gezogenen Schwertern in ſeinen Kirchen⸗ ſprengel einführend.

Aber das war nicht genug, den Küraſſieren rückte die Leibgarde des Fürſten, ihren Hauptmann an der Spitze, nach; dann kamen acht Caroſſen, wäh⸗ rend den Schluß des impoſſanten Zuges, die ſämmt⸗ liche Dienerſchaft des Fürſten und ſeines ganzen Gefolges bildete.

In den acht Equipagen befanden ſich unter An⸗ deren der Prinz Wilhelm, die Grafen Maximilian und Philipp Eberhard von Löwenſtein, der Graf Salm, der Graf Felix von Fürſtenberg, und die Barone Roswurm, Lerchenfeld, Elſenheim, von Wan⸗

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