Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
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Franz Egon, der fromme Mann, kam von Za⸗ bern, welches ſeit der Reformation die eigentliche Reſidenz der Biſchöfe von Straßburg geweſen;... er kam, um triumphirend nach dem alten Biſchofs⸗ ſitze zurückzukehren und die ſtolze, die herrliche Ka⸗ thedrale wieder in Beſitz zu nehmen.

Er kam— nicht als ein beſcheidener Verkündiger der Botſchaft der Liebe;— er kam als ſtolzer Triumphatyr, gewappnet mit irdiſcher und geiſtlicher Macht; den feſten Willen im Herzen, den Proteſtan⸗ tismus in Straßburg wo möglich bis auf die letzte

Spur zu vernichten. 6 Den Zug eröffnete der Controleur des biſchöf⸗

lichen Hofes, begleitet von vier Edelleuten, ſämmt⸗ lich zu Pferde und gefolgt von acht Küraſſieren des Königs mit gezogenen Schwertern.

Hinter dieſen ritten der Maréchal de Logis und der Stallmeiſter ſeiner biſchöflichen Gnaden, einem Trupp von prächtig aufgezäumten, von Reitknechten geführten Pferden voran.

Dann kamen die fürſt⸗biſchöflichen Räthe und jene des Capitels, welchen eine ganze Esquadron königlicher Küraſſiere, die blanken Waffen in der Hand, ſchmetternde Trompeter voraus, folgten.

Jetzt nahm die überaus prächtige Cavalcade der Vaſallen und Hofherren des Fürſten Franz Egon