Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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doppelter Freude: der Tag war ja für ihre Herzen wie für ganz Straßburg, zu einem Feſttage gewor⸗ den, und wie es draußen auf den Straßen fort und fort jubelte, undhoch! rief und ſang,.. ſo jubelte es auch in ihren Herzen nach:Straßburg, unſer liebes Straßburg iſt gerettet!... und da⸗ bei erröthete Alma fortwährend, denn zu dieſem in⸗ neren Freudenrufe geſellte ſich der Gedanke:durch ihn, durch Hugo, durch den Geliebten deines Her⸗ zens. Er hat ſein Wort gelöſt... und... nun kann der Vater nichts mehr gegen ihn haben! Aber auch die Mutter lächelte ſtill vor ſich hin. Entging ihr doch nicht die innere Seligkeit der Tochter; war ſie doch jetzt ſelbſt ausgeſöhnt mit Hugo; konnte ſie doch, nach dem Vorgekommenen, daran denken, dem Vater das Geheimniß Alma's in einer ſchicklichen Stunde und bei guter Stimmung mitzutheilen;.. ja ihr mütterliches, für das Glück des einzigen Töchterchens ſo beſorgtes Herz ſah ſelbſt einen Hoffnungsſtern für die jungen Leute aufgehen. So regten und bewegten ſich denn Mutter und Tochter friſch und fröhlich in Küche und Keller; während die Spannung: wer doch wohl die Gäſte ſein möchten? ihrem Schaffen eine beſondere Würze gab. Man rieth hin und her: auf den regierenden Ammeiſter, auf Dominique Dietrich, auf Herrn von