Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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an denſelben und verkündete unter Todtenſtille daß Hugo von Zedlitz unſchuldig befunden, die Verbannung zurückgenom⸗ men, er ſelbſt aber der Freiheit wieder gegeben ſei.

Himmel! war das ein Jubel! Aus tauſend und abertauſenden von Kehlen ertönte in ein und dem⸗ ſelben Moment ein jubelndes:

Hurrah!hurrah!hurrah!

Und die Bannerträger ſchwangen die Fahnen und Standarten, daß ſie fröhlich im Winde flatter⸗ ten und ſich neigten wie vor einem Könige, und immer und immer wieder ſchallte das tauſendſtim⸗ mige:Hurrah! undHoch! dem Retter der Vater⸗ ſtadt!Hoch! Hugo von Zedlitz!

Die Führer der Gewerke aber drängten ſich in das Rathhaus und als ſie mit Hugo zurückkamen, da wollte der Jubel nicht enden.

Nur mit Mühe hielt der Jüngling die Aufge⸗ regten zurück, ihn im Triumphe auf den Schultern nach Hauſe zu tragen; aber daß ihn die Zünfte ju⸗ belnd, und ſeine eigenen patriotiſchen Lieder ſingend, bis an ſeine Wohnung in langem, langem Zuge be⸗ gleiteten, das konnte er nicht hindern.

Es war der ſchönſte Triumphzug, den Straß⸗ burg je geſehen!