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Gluth eines reinen edlen Patriotismus, die aus ihr ſprachen.
Die Situation war dabei eine mächtig gehobene.
Während der Jüngling ſich mit edlem Stolze vertheidigte und der ungekünſtelten Rede gewaltiger Fluß dahinbrauſte, wie ein wilder Bergſtrom, der ſchäumend und Alles mit ſich fortreißend über Fel⸗ ſen und Klippen tobt... während die patriotiſche Parthei mit leuchtenden Augen und freudiger Span⸗ nung ſeinen Worten lauſchte, die heimlich er⸗ kauften Verräther aber, die Schwachen und Halben finſter oder ängſtlich vor ſich. hinblickten, beſchämt über die eigene Erbärmlichkeit,.. lärmte und tobte das Volk draußen vor dem Rathhauſe, erſchallte ſein tauſendſtimmiger Ruf:
„Hugo von Zedlitz frei!“—„Freiheit dem Retter der Stadt!“—„Nieder mit den Verräthern!“
Da erbebte wohl mancher der hochedlen Herren des Raths in ſeinem Inneren, geſchreckt von dem eigenen böſen Gewiſſen und der von außen her, aus der Mitte der eigenen Bürgerſchaft drohenden Gefahr.
Und je länger es dauerte, deſto wilder und lei⸗ denſchaftlicher tobte und brüllte es, gleich einem brandenden Meere, auf den Straßen.
Da endlich öffneten ſich die mittleren Fenſter des Rathhauſes der regierende Ammeiſter erſchien


