Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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er bisher in Auftrag des Biſchofs, für den verab⸗ redeten Moment der Ueberrumpelung der Stadt, verborgen, und deren Entdeckung ihm nun den Ver⸗ rath ſeiner ganzen Schlechtigkeit und damit Tod und Verderben drohte. Der Anderen entledigte er ſich auf die Weiſe, wie ſie gekommen.

Aber es waren doch auch noch andere Empfin⸗ dungen, die ſich bei den guten Bürgern Straßburgs unter den Zorn gegen die frommen Verräther miſch⸗ ten. Es war die Freude darüber, daß die beabſich⸗ tigte Schandthat noch bei Zeiten entdeckt worden und die Dankbarkeit, die ihre Herzen gegen denjeni⸗ gen erfüllte, der nicht nur den Schleier der Nacht von dem Geheimniſſe gezogen, ſondern auch mit Ge⸗ fahr ſeines Lebens der vielgliederigen Schlange den Kopf zertreten.

Ganz Straßburg war voll von dem Lobe des jungen Zedlitz;.. ſein Name flog von Munde zu Munde. Jedermann behauptete jetzt: daß er es ſeiner Zeit gewußt und vorausgeſagt habe, daß der junge Zedlitz unſchuldigerweiſe verbannt worden.

Hätte ſich Hugo gezeigt, würde ihn überall lau⸗ ter Jubel begrüßt haben. Auf den Händen hätte die begeiſterte Volksmaſſe ihn und den kleinen Wenck getragen. Beide aber waren zu klug und zu beſchei⸗ den, um ſolche Triumphe feiern zu wollen; ja,