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Wohl hätten ſie mit ihren Leuten Gewalt ge⸗ brauchen und die Thüre ſprengen oder einſchlagen können. Dann aber war an eine Ueberrumpelung nicht mehr zu denken... und. den feindlichen Inſaſſen des Kloſters blieb Zeit, ſich zu verbergen — verborgene Schlupfwinkel gab es ja genug in allen Klöſtern— oder vielleicht gar durch irgend einen geheimen Gang zu entfliehen.
Was war nun zu thun?... An dieſen Fall hatte Hugo in der That nicht gedacht.
Noch überlegte er mit Wenck, als ſich der ſchon früher gehörte Geſang wieder vernehmen ließ, nur klang derſelbe jetzt bedeutend näher und deutlicher.
Da kam Hugo auf einen guten, ganz naheliegen⸗ den Gedanken.
Noch einmal pochte er derb an die Thüre.
Der Pförtner gab keine Antwort.
Da that Hugo, als ſei ihm die Geduld ausge⸗ gangen und mit einem:
„Mort de ma vie!“ fing er an der Schelle an zu läuten, als ob das Kloſter im Brand ſtehe.
Das half!
Richt nur, daß der erſchrockene Mönch jetzt öfſ⸗ nete, der Lärm rief auch den Bruder Guardian her⸗ bei, der, roth vor Zorn, den Eintretenden eben eine
Fluth Schimpfreden entgegen donnern wollte, als er 22


