Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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Maſſe dunkeler Geſtalten durch die ihm anvertraute Pforte eindringen,... dann ſchleppte man ihn in den inneren Hof, wo er das Geſicht der Erde zugekehrt niedergelegt wurde.

Bald verriethen nur gleichmäßige Schritte eine neben ihm auf⸗ und abgehende Wache.

Aber Hugo und Wenck mußten an der inneren Kloſterthüre ihr Spiel noch einmal erneuen.

Des Sieges gewiß, klopften Sie an;. in⸗ deß... hier hatten ſie ſich zu ihrem Schrecken verrechnet.

Der Kloſterordnung nach hatte der Pförtner vom äußeren Thore alle Ankömmlinge an der Thüre des im Hofe ſtehenden Gebäudes ſelbſt zu melden.

Wo war er?

Auch wußte der ſchlaue, hier Wache haltende Bruder, daß ein wenig Lärm, von den Trunkenen im Inneren des Kloſterhofes gemacht, keine Gefahr bringe.

Er wies alſo die Zumuthung, ſo ſpät noch zu öffnen, mit den Worten barſch zurück:

Trunkenbolde! ſchlaft euren Rauſch unter freiem Himmel aus.

Die anſcheinenden Mönche tobten. Vergebens! der Bruder Pförtner ließ nichts mehr von ſich hören.

Hugo und Wenck waren in keiner kleinen Ver⸗ legenheit.