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Die Sache war dadurch nahe daran, verrathen zu werden. Diesmal aber konnte man mit Meiſter Wenck von der Schurkerei Günzers ſagen:„Wer weiß wozu's gut iſt!“ denn da gleichzeitig auch die für das Kloſter und namentlich für Günzer beſtimm⸗ ten Söldner unter verſchiedenen Verkleidungen in die Stadt geſchmuggelt wurden, ſo glaubte der Stadt⸗ und Rathsſchreiber irrthümlich ſein eigenes Geheim⸗ niß bedroht und wies den Commandanten ab.
So war denn die Sache zur Reife gediehen. Hugo hatte die Ausführung übernommen. Das Klo⸗ ſter mußte überrumpelt, die Mönche nebſt dem Guar⸗ dian in Verwahrſam, die franzöſiſchen Soldknechte aber gefangen genommen oder niedergemacht werden.
Erſt nach dieſer Arbeit und effectiven Rettung der Stadt, war Hugo von Zedlitz entſchloſſen, die ganze Angelegenheit der Oeffentlichkeit und der Re⸗ gierung zu übergeben und ſich bei dieſer Gelegenheit dem Magiſtrate ſelbſt zu ſtellen.
Wichtig war dabei, daß Wenck ausgekundſchaftet, daß allabendlich um neun Uhr ein Paar als Mönche verkappte Söldner in dem Kloſter eingeſchmuggelt würden.
Hugo baute hierauf ſeinen ganzen Plan.
Fielen dieſe— die ſicher ein Paßwort beſaßen — in ſeine Hände, ſo mußte ihm und den Seinen


