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War er doch die Seele, und der Liebling der Zunft — die ja bekannterweiſe ohnedem die freiſinnigſte unter allen übrigen Zünften Straßburgs—; haßte man doch allgemein Günzer, die Mönche und vor allen Dingen die Franzoſen.
Aber Meiſter Wenck that noch mehr: ſobald er einer Anzahl Patrioten ſicher war— es waren, wie geſagt, zumeiſt Schneider, entſchlüpfte er— verſehen mit allem Gelde, was er bei Freunden auf ſein Haus und ſein kleines Vermögen hatte aufneh⸗ men können— auf das Land. Hier aber warb er vollſtändig und ſchickte die Betreffenden, unter dem Vorwande: ſie ſuchten als Schneider Arbeit in der Stadt, nach Straßburg.
Jeder Geworbene hatte dabei ſchon die Adreſſe irgend eines Meiſters, der denſelben alsdann auch abgeſprochenermaßen zum Scheine in Arbeit ſtellte, während er im Stillen für die nöthige Bewaffnung ſorgte.
Einer organiſirten Kriegsmacht bedurfte es ja nach Hugo's und Wenck's Plan nicht, ſondern nur einer Anzahl muthiger und ſchlagfertiger Männer.
Daher kam es denn auch, daß dem dienſtfertigen Stadtkommandanten, Herrn von Jenneggen, in den Thor⸗Rapporten die große Zahl arbeitſuchender Schneider aufgefallen war.


