wie ich bin, vor Ihnen erſchiene, würden Sie dann nicht ein Gleiches thun?“ „Das ſoll geſchehen, antwortete der Mönch... Kann ich Ihnen, meine Schöne, etwas abſchlagen?“ „Immer galant, Monſeigneur, daran erkenne ich Sie.“ „Nun, Geliebteſte, was hält Sie noch ab?“ „Ach, Meſſire, Ihr Geſicht möchte ich ſo gerne ſehen... Gewähren Sie mir dieſe Gunſt; demas⸗ kiren wir uns zu gleicher „Und ſie nahmen beide ihre Masken vom Geſicht.“ „In dieſem Augenblicke warf die Lampe, der es an nöthigem Oehle fehlte, ehe ſie erlöſchte, einen letz⸗ ten glänzenderen Strahl von ſich, welcher die Geſich⸗ ter der beiden Masken beleuchtete, und ſogleich er⸗ ſchollen die Worte aus beider Mund:„Der Kö⸗ W „Die als Mönch verkleidete Maske war Lud⸗ wig XI. und die Fiſcherin war Frau von Saſſe⸗ nages, die Geliebte Sr. Majeſtät.“ „Frau Elfriede von Saſſenages,— rief Ludwig — ein ſolches Rencontre erwartete ich nicht „Die Gräfin hielt es für das Beſte, in Ohn⸗ macht zu fallen, und Ludwig Kl. ſuchte taſtend die Wendeltreppe auf, indem er die Worte murmelte:
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