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Wie immer ſpielte ein feines Galanterie und Artigkeit verkündendes Lächeln um ſeine hübſchen Züge,— ein Lächeln, das augenſcheinlich diesmal bemüht war, ſein liebliches Gege nüber ebenfalls hei⸗ ter zu ſtimmen.
Aber es wollte dem Herzog nicht recht gelingen. Angeline von Fontanges war ungeduldig. Noch kam der König nicht... und.. ſie ſehnte ſich aus den trüben gewölbten unheimlichen Hallen, die, für die Dauer ihres Aufenthaltes in Loches, hier ihre Wohnung bildeten, hinüber nach den Sälen, in wel⸗ chen bereits die Muſik rauſchte und tolle zerſtreuende und betäubende Luſt mit heiterem Uebermuthe ihre Flügel ſchlug.
Jo, ja! ſie ſehnte ſich hinüber, um ſich zu be⸗ rauſchen in dem Staunen der Menge, das ihre, in der That einer Königin gleiche Erſcheinung hervor⸗ bringen mußte;.ſie ſehnte ſich hinüber und zwar um ſo mehr, als gerade heute wieder die al⸗ bernen Gedanken an die Mutter, an Pater Hiläre und Gauthier ſie verfolgten.
Angeline hatte bisher nur halb auf die Schmei⸗ cheleien des Herzogs von Saint⸗Aignan gehört. Ihre kleine Hand ſpielte mit dem purpurnen Gewande, das leicht von ihren herrlichen Schultern herabfiel,


