Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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und in deſſen breitem goldgeſticktem Rand eine Menge Edelſteine kunſtvoll eingewirkt waren.

So hatte die kleine unſchuldige Marie Angeline Scoraille de Rouſille einſt in den Thälern der fried⸗ lichen Limagne mit Kieſelſteinen geſpielt.

Alle dieſe Koſtbarkeiten gehörten jetzt ſie war am Hofe des mächtigſten Herrſchers dama⸗ liger Zeit nicht nur Königin der Schönheit ſondern faſt die Königin ſelbſt... aber

Herzog! ſagte Angeline von Fontanges jetzt, und eine innere Aufgeregtheit ließ ſich bei der, ſonſt nach Außen immer ſo Marmorkalten nicht ver⸗ kennen.Herzog! Sie haben doch immer Ge⸗ ſchichten und Anecdoten die Fülle bereit... ich bitte Sie, erzählen Sie mir eine. Die Langweile bringt mich ſonſt in dieſem finſteren ungeheuerlichen Rattenneſte noch um!

Mit Vergnügen, hohe Königin des Himmels und der Schönheit! entgegnete Saint⸗Aignan mit leichter gefälliger Verbeugungund wir kön⸗ nen noch dazu gleich auf dieſem finſteren Ratten⸗ neſte bleiben.

Wie ſo? frug die Herzogin zerſtreut.

Weil auf Loches ſchon einmal ein ganz ähn⸗ liches Feſt, wie das heutige ſtattgefunden.