Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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Alles frottirt, polirt und glänzend; Bürſten und Beſen waren in Thätigkeit geweſen, die Decken, Ecken und Geſimſe von dem Staube und den Spinngewe⸗ ben zu befreien, die ſeit langen Jahren hier ihr ein⸗ ſames Regiment geführt.

Was den anderen Saal betraf, der reicher ge⸗ ziert als der erſte und mit ſchwarzem und weißem Marmor getäfelt war, ſo hatte man ihn mit flan⸗ driſchen Teppichen und koſtbaren Fenſtervorhängen geſchmückt. An den Wänden hingen, ſtatt des Holz⸗ getäfels, außerordentlich große und ſorgfältig ge⸗ ſtickte Tapeten, welche verſchiedene Scenen aus der Leidensgeſchichte Jeſu Chriſti darſtellten;... in der That eine eigenthümliche Verzierung für einen Ballſaal ſo eigenthümlich, als die Zeit ſelbſt, in der man auch... beten und ſündigen, beichten und morden, Religion und Sittenloſigkeit wunderlich durcheinander warf.

In einem angränzenden Gemache hatte die Muſik ihren Platz gefunden.

Jetzt wurden die Säle eröffnet, und ſogleich dräng⸗ ten ſich Hunderte von Masken herein.

Welch' ein Geſchwirre!

Alle dieſe buntſcheckigen grotesken Coſtüme glichen einem gewaltigen, auf zauberhafte Weiſe aus menſch⸗ lichen Figuren zuſammengeſetzten Moſaikwerke.