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verbinden, um der königlichen Macht Abbruch zu thun.
Wohl auch feſſelten die Schönheiten des Landes und die großen, an herrlichem Wild ſo reichen Wal⸗ dungen die franzöſiſchen Könige an Loches. Der hei⸗ lige Luwig, Philipp der Schöne, Johann I. und namentlich der Wütherich, Ludwig Kl., brachten hier einen großen Theil ihres Lebens zu.
Auch Ludwig XIV. hatte ſich in der letzten Zeit hierher begeben. Der jetzt allmächtigen Herzo⸗ gin von Fontanges war ſelbſt Verſailles lang⸗ weilig geworden. Man kannte ſie hier, die zauber⸗ haft ſchöne„Marmorſtatue“— wie man ſie, ihrer äußeren Erſcheinung nach, am Hofe nannte— man kannte ſie hier genügend, und ihre unbegränzte Eitelkeit fand daher nicht mehr die gewünſchte Nah⸗ rung. Die reizende Geliebte des Königs, der ſelbſt die endloſen Schmeicheleien des Hofes nicht mehr genügten, wollte neue Bewunderer. In Paris und Verſailles, in Marly und Saint Germain glänzte die Sonne der Schönheit: Marie Angeline Scoraille de Rouſille, Herzogin von Fon⸗ tanges in dem Zenith ihrer Herrlichkeit und Macht; aber auch das übrige Frankreich ſollte ſie bewundern und anbetend ihr zu Füßen ſinken;... darum hatte ſie den König vermocht,


