Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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ſich trichterförmig an einer Thüre, welche mit dem erſten Stockwerk des großen Donjons in Verbindung ſtand. Zu gleicher Zeit diente ſie aber auch als Eingang zu einem ſehr geräumigen Gemach, deſſen gepflaſterter Fußboden auf einer ſteinernen Wölbung ruhte. In dem zweiten Stockwerke befand ſich eine Kapelle mit einem nach Oſten zu liegenden Altare. Eine dritte Etage, die jetzt nicht mehr exiſtirt, befand ſich über dieſem Betſaal.

Das Schloß Loches war von jeher wegen ſeiner hohen Wälle, tiefen Gräben und ſtarken Ringmauern, ſeiner mit Zinnen verſehenen Thürme, ſeiner Zug⸗ brücken, eiſernen Thüren, Fallgitter, bedeckten Wege und der doppelten Umgürtung ſeiner Fortificationen eine der furchtbarſten Feſten Frankreichs. Es bot den Perſonen, die es bewohnten, wenn auch nicht eine angenehme Reſidenz, doch wenigſtens eine ſichere Zufluchtsſtätte dar. Und ſolche Feſtungen waren zu einer Epoche von Wichtigkeit, in welcher die Könige, gleich den großen und kleinen Feudalherren, ewig damit zu thun hatten, ſich entweder gegen überſeeiſche

Invaſionen, oder gegen die Angriffe benachbarter

Seigneurs zu vertheidigen, die, in Abweſenheit der Engländer, für gut fanden, ſich gegenſeitig zu be⸗ kämpfen, um ihren Haß und ihre Raubgierde zu ſättigen,. ſich wohl auch unter einander zu