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ſich ſtützend, den vor dem Eingange aufgeſtellten Stein bei Seite. Der fallende Stein erfüllte die Wächter, welche wahrſcheinlich geſchlummert hatten, mit Furcht, ſie ergriffen die Flucht, eine höhere, eine unſichtbare Mitwirkung ahnend 5) Die reichlichen Einbalſamirungsmittel, deren man ſich bei der Grablegung bedient hatte— denn wenn die hundert Pfund, wie Johannes ihr Gewicht bezeichnet, auch nur hundert Loth unſeres Gewichtes geweſen wären Pr. Pfaff gibt aber zu Joh. 19, 39. an, ein Pfund ſey nach unſerem Gewicht zwölf Unzen geweſen), ſo war die Menge der Spezereien ſchon bedeutend— waren nicht ohne Wirkung geblieben. Die beiden Freunde unterſtützten den Wiedergeneſenen. Sie mochten ihn wohl in Kleider des Gärtners gehüllt haben, weil ihn außerdem Maria Magdalena nicht für den Gärtner gehalten haben würde. 6) Was Maria für Engel hielt, nennt Lucas(24,4.) zwei Männer. Wer anders als Joſeph und Nikodemus wird es geweſen ſeyn?— Matthäus(28, 2.) ſpricht nur von einem Engel, der vom Himmel herabgekommen ſey und den Stein abgewälzt habe, wie man denn im Mor⸗ genlande überhaupt geneigt iſt, Ereigniſſe, von welchen man den natürlichen Grund weder kennt noch begreift, eigenen Boten Gottes zuzuſchreiben. Ebenſo berichtet
7) Matthäus(20, 19.) und Lucas Gs, 32.) Jeſus
habe ſeinen Jüngern eröffnet, daß er am dritten Tage wieder auferſtehen werde. Johannes aber ſagt(20, 9.): Er und Petrus haben die Schrift nicht gewußt, daß er wieder auferſtehen müſſe. Wie will dieſer Wieder⸗ ſpruch gehoben werden? Eine bildliche Aeußerung Jeſu verſtand Matthäus— aber freilich erſt lange nach ſeinem Tode— wörtlich; Johannes hingegen, dieſer in den Geiſt ſeines göttlichen Herrn und Meiſters tiefer als die Uebrigen eingedrungene Jünger, hatte ſie bildlich,
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