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im Begriff waren, eben dahin zu gehen. Dieſen erzählte ſie, man habe den Herrn aus dem Grabe weggenommen, ſie wiſſe aber nicht, wohin man ihn getragen habe. Jo⸗ hannes, der auf dieſe Nachricht ſchneller lief, als Petrus, kommt zuerſt zum Grabe, ſchaut hinein und ſieht die Leinwand, mit welcher Jeſus umwickelt war, leer da liegen. Mittlerweile kommt auch Petrus, und dieſer nimmt wahr, daß das Schweißtuch— jene mit Geiſtern beſonders ge⸗ tränkt geweſene Hülle, welche um des Herrn Haupt gelegt geweſen war— abgeſondert von dem Leintuch, ſeitwärts liege. Beide, indem ſie nun miteinander in's Grab hinein⸗ gingen, überzeugten ſich, daß der Leichnam nicht wohl anderswohin gebracht worden ſeyn könne, weil man, wenn dies geſchehen wäre, auch die Wickeltücher mitgenommen haben würde. Petrus und Johannes gingen nun wieder zurück gegen die Stadt, wahrſcheinlich um Joſeph von Arimathia und die übrigen Jünger von dem, was ſie ge⸗ ſehen hatten, zu benachrichtigen. Maria Magdalena aber, durch denſelben Vorgang neuerdings ermuthigt, geht zurück und ſchaut nun ſelbſt auch in's offene Grab hinein, und es dünkt ihr,— denn Petrus und Johannes hatten Nie⸗ mand in der Grabhöhle geſehen— als ſehe ſie zwei Engel darin mit weißen Kleidern. Gleich darauf erblickte ſie Jeſum, den ſie Anfangs für den Gärtner hielt. Er gab ſich der Weinenden zu erkennen, und ertheilte ihr, weil Petrus und Johannes ſchon wieder fortgegangen waren, Auſträge an ſeine Jünger, denen er ſich dann ſelbſt auch mehrfältig zeigte.— Alles dieſes ſcheint anzudeuten, daß der für todt Gehaltene wieder zum Leben erwacht ſey.
Hier iſt nun, unter Berückſichtigung deſſen, was die
andern Evangeliſten erzählen, zu bemerken:
1) Man wollte die drei Gekreuzigten über den Oſter⸗
ſabbat nicht am Kreuze laſſen. Sie mußten alſo durch das
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