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ſich über dem Meere, oder: dort über den Waſ⸗ ſern u. ſ. w. Auch J. C. Greiling, welchem gewiß Niemand
Freiſinnigkeit vorwerfen kann, iſt hierin ganz
gleicher Meinung. Siehe deſſen„Leben J. v. N.“
6 Pr. Paulus ſagt hierüber Folgendes:
Wenige Zeit nach der Speiſung der Fünftauſend, leſen wir(Matth. 15, 32.), daß noch einmal ein ähnlicher Fall von viertauſend des Eſſens Bedürftigen vorkommt, wo Jeſus wieder gerne Speiſe genug hätte austheilen laſſen, abermals aber nur wenig Vorrath zu kaufen war. Wenn wenige Wochen vorher Jeſus durch eine den Lehrſchülern unverkennbäre Vervierfäl⸗ tigung ſeines kleinen Vorraths viele Tau⸗ ſende ſatt gemacht hätte, wie wäre es zu be⸗ greifen, daß die nämlichen Apoſtelnicht ſogleich wieder daran gedacht und das ähnliche Außer⸗ ordentliche von Ihm abermals erwartet und erbeten hätten?— Aber auch dort iſt in den Texten wieder blos davon die Rede, daß Jeſus über ſeinen Vor⸗ rath ein Dankgebet geſprochen habe und ihn alsdann durch die Lehrſchüler dem Volke vorlegen ließ. Auch diesmal veranlaßte Er dadurch, daß Alle aßen und geſättigt wurden und noch mehreres Entbehrliche aufbewahrt werden konnte. Auch dort iſt der Erfolg eben ſo einfach, ohne Bemerkung einer außerordentlichen Urſache und ohne Rückerinnerung, daß kurze Zeit vorher eine ſolche auch gewirkt habe, erzählt.
„Paſcha, Peſach, Oſter⸗Feſt, das Feſt der un⸗
geſäuerten Brode.
Am 15ten des Monats Niſan(der grißtenteis n in unſern April fällt) tritt bei den Juden das Oſterfeſt ein. Es wird zum Andenken an den Auszug aus Aegypten ge⸗ feiert und dauer acht Tage, von denen die beiden erſten
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